Worauf Sie bei der Wahl eines Prepaid Discounters achten sollten

Günstige Handytelefonate konnte man in der Vergangenheit lediglich als Mobilfunkvertragskunde führen. Die Prepaid Karten der Direktanbieter erforderten seinerzeit derart hohe Minutenpreise, dass man es sich zweimal überlegen musste, ob man tatsächlich einen Anruf riskieren wollte.
Seitdem aber mehr und mehr Prepaid Discounter den Mobilfunkmarkt erobern, hat sich dies grundlegend geändert. In rasanter Zeit hat der Konkurrenzkampf unter den Anbietern zu extrem niedrigen Prepaid Preisen geführt, sodass sich die lange Bindung an einen Vertrag nur noch selten lohnt.

Möglich werden die Dumpingpreise der Prepaid Discounter, da sie fast keine Sonderleistungen bieten. Die Tarifstruktur ist häufig sehr simpel: Die Minutenpreise für Anrufe ins Festnetz sind in der Regel identisch mit den Tarifen für Handygespräche. Lediglich wenn man mit Leuten telefoniert, die ebenfalls Kunde beim jeweiligen Prepaid Discounter sind, kann man noch einmal sparen. Da mittlerweile aber dutzende Anbieter aus dem Boden geschossen sind, ist es eher unwahrscheinlich, dass Freunde und Bekannte auch Kunde des eigenen Prepaid Discounters sind.

Überhaupt erschwert die recht unübersichtliche Vielzahl der Anbieter die Wahl der perfekt passenden Prepaid Karte. Es folgt deshalb eine Aufzählung der wichtigsten Kriterien:

DER MINUTENPREIS

Sicherlich ist der Minutenpreis eins der wichtigsten Kriterien einer Prepaid Karte – zumindest, wenn der Kunde beabsichtigt, sein Handy hauptsächlich für Sprachanrufe und nicht so sehr für SMS zu nutzen.
Mittlerweile gibt es gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Anbietern. Manche bieten bereits Gesprächspreise von ca. 10 Cent pro Minute an, während manch andere bei knapp 20 Cent stehen geblieben sind.

DER SMS-PREIS

Wer lieber SMS als Anrufe tätigt, sollte seinen Prepaid Tarif nicht nach dem Minutenpreis, sondern nach den Kosten pro SMS auswählen. Auch hier gibt es enorme Preisdifferenzen zwischen den Anbietern. Wer ausschließlich innerhalb eines bestimmten Netzes simsen möchte, kann sich auch bei den großen Prepaid Direktanbietern umsehen, da hier manche interessante Tarifoptionen angeboten werden.

DIE GUTHABEN-GÜLTIGKEIT

Ein nicht zu unterschätzendes Kriterium einer Prepaid Karte ist die Guthaben-Gültigkeit. Gerade Wenigtelefonierer sollten darauf achten, dass die von ihnen favorisierte Karte eine unbegrenzte, oder aber zumindest lange, Gültigkeit aufweist. Gesetz dem Fall, dass die Gültigkeit abgelaufen ist, rutscht man automatisch in einen, wiederum begrenzten, Zeitraum, in dem man nur noch passiv erreichbar ist bzw. nur noch SMS verschicken kann.

DIE MAILBOX

Wenn man häufig die Mailbox in Gebrauch nehmen möchte, sollte man darauf achten, dass der Abruf dieser kostenlos ist. Manche Anbieter berechnen hierfür den Gesprächsminutenpreis.

DIE AUFLADUNG

Auch das Kriterium der Aufladung sollte vor einem Kauf überlegt werden. Manche Prepaid Karten lassen sich lediglich per Überweisung oder Lastschrift aufladen, während manch andere nur über eine in einem Laden zu erwerbende Guthabenkarte nachzuladen sind.

WEITERE FAKTOREN

Die Taktung fällt bei den verschiedenen Karten unterschiedlich aus. 60/60 ist die ungünstigste, während die 60/1 die sparsamste ist.
Manche Anbieter berechnen ein Entgelt bei besonders geringer Nutzung – vor allem Wenigtelefonierer sollten dies bei der Wahl einer Prepaid Discounter Karte beachten.

Impressum · Stromanbieter · PS3 · Tagesgeldkonto ·